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Mittwoch, 30. Juli 2014

Was bedeutet Soziale Integration für den FFC

Die Frage der sozialen und gesellschaftlichen Integration bestimmt aktuell nicht nur die gesellschaftspolitische Debatte, sondern ist auch jugend- und sportpolitisch ein hoch aktuelles Thema. Sportvereine bieten Räume dazu, durch gemeinsame Interessen Minderheiten in soziale Netzwerke einzubinden und Integrationsarbeit zu leisten.

Um dieses Thema gezielter angehen zu können, sind wir im ersten Schritt auf die Suche nach der Definition des Begriffes „Integration“ gegangen.

Der Begriff Integration kommt aus dem Lateinischen „integratio“ und bedeutet soviel wie Herstellung oder Bildung eines Ganzen. Der Begriff wird aktuell sehr vielschichtig verwendet und meint im Allgemeinen die Anpassung oder Angleichung von gesellschaftlichen Minderheiten an die Gesellschaft. Integration ist ein wechselseitiger Prozess und meist sind eine Gruppe und einzelne Personen in diesem Prozess involviert.

Unter soziale Integration in Sportvereinen haben wir im zweiten Schritt für uns definiert, was wir darunter verstehen, nämlich, dass wir Menschen in schwierigen Lebenssituationen (Arbeitslosigkeit, Migrationshintergrund, Behinderung, familiäre Probleme, etc.) durch das Medium Sport einander näher bringen und dafür günstige Rahmenbedingungen schaffen wollen. Wir wollen die Chancen nutzen, die der Sport bietet, auch für die aktuellen sozialen und gesellschaftlichen Herausforderungen wie demografische Entwicklung, soziale Gerechtigkeit, Integration und Jugendbildung.

Große Einigkeit bestand vor allem darin, dass wir uns nicht auf eine bestimmte Gruppe beschränken, sondern Maßnahmen in verschiedenen Bereichen initiieren möchten, um in kleinen Schritten aufeinander zuzugehen und voneinander zu lernen und dadurch weitere Maßnahmen definieren zu können. Wir haben in einem Workshop einige Maßnahmen erarbeitet, die wir zukünftig umsetzen möchten um „soziale Integration“ bei uns im Verein groß zu schreiben.